Zuckeraustauschstoffe: Das bessere Süß?

Zuckeraustauschstoffe gehören zu den Kohlenhydraten. Chemisch sind sie ähnlich aufgebaut wie Zucker, jedoch lassen sie den Blutzucker gar nicht oder nur langsam ansteigen. Ob sich das Süßen damit lohnt und welche Risiken der Konsum jedoch auch birgt, verrate ich dir im Beitrag.

40 Prozent weniger Kalorien oder sogar kalorienfrei hört sich gut an. Und sie verursachen kein Karies. Hergestellt werden Zuckeraustauschstoffe meistens aus Maisstärke. Doch wofür werden sie verwendet?

  • Zuckeraustauschstoffe stecken in vielen Produkten, die du kennst: Kaugummi, Süßigkeiten jeglicher Art oder auch in Soßen, Ketchup usw.
  • Man unterscheidet zwischen Zuckeralkoholen und Fruktose.
  • Zuckeralkohole sind lebensmittelecht und stehen auf einem Produkt als Süßungsmittel ausgewiesen.
  • Fruktose gilt auch als Zuckeraustauschstoff, da der Fruchtzucker den Blutzucker ebenfalls langsamer ansteigen lässt. Allerdings hat Fruktose genauso viele Kalorien wie herkömmlicher Zucker. Das wissen viele gar nicht.
  • In großen Mengen ist Fruktose manchmal sogar schädlicher als Haushaltszucker.
  • Manche Zuckeraustauschstoffe werden statt Zucker zum Backen verwendet.

Nachteile von Zuckeraustauschstoffen

  • Je nach verwendeter Substanz wirken sie blähend oder abführend.
  • Zum Abnehmen eigenen sie sich nicht.
  • Einige Mittel bewirken Lust auf Süßes.
  • Fruktose im Übermaß kann die Entstehung einer Fettleber und Diabetes mellitus Typ II fördern.

So verhält es sich mit dem Verzehr von Obst

Isst du zwei Portionen Obst am Tag und meidest dabei überwiegend süße Sorten, brauchst du dir wegen des Zuckergehaltes keine Sorgen zu machen. Trinkst du allerdings sehr viele Fruchtsäfte oder nimmst über die Maßen Lebensmittel zu dir, die mit Fruktose gesüßt wurden, kann die Menge schnell zu hoch sein.

Fazit

Egal ob du mit Zucker oder Zuckeraustauschstoffen süßt: Am gesündesten lebst du, wenn du dich süßarm ernährst. Nach einiger Zeit (14 Tage) verschwindet auch der Heißhunger auf Süßes.

Pezibear
Zuckeraustauschstoffe sollten in ihrer Verwendung gut überdacht werden. (Bild: Pixabay/Pezibear)

 

 

3 Gedanken zu „Zuckeraustauschstoffe: Das bessere Süß?

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