Magnesium bei Migräne – das solltest du wissen

Magnesium bei Migräne – was hat das damit zu tun? Gerade wer häufig unter Migräneattacken leidet, sollte seinen Mineralhaushalt überprüfen lassen. Schuld kann ein Mineralstoffmangel sein.

Magnesium bei Migräne – ein Mangel kann die Schmerzen verursachen

Neben den üblichen Migräneauslösern wie Stress, Wetterumschwung oder schwankenden Hormonen kommt auch ein ganz anderer Übeltäter ins Spiel. Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass hinter Spannungskopfschmerzen und hinter Migräne häufig eine Unterversorgung mit Magnesium steckt. Das Defizit führt zu einer Überaktivität der elektrischen Erregbarkeit von Nervenzellen im Gehirn und kann die Attacke auslösen. Ist der Magnesiumspeicher hingegen aufgefüllt, bleiben die Nerven entspannt. Dann kommt es nicht so leicht zu einer schmerzhaften Verengung der Hirngefäße.

So kannst du eine Unterversorgung feststellen

Vereinbare einen Termin bei deinem Hausarzt. Über eine Blutuntersuchung kann er im Labor feststellen lassen, wie hoch die Magnesiumkonzentration ist. Liegt sie unter 0,75 Millimol pro Liter, besteht eine Magnesiumunterversorgung bei dir. Um sich weiter mit Magnesium zu versorgen, bedient sich dein Körper aus Magnesiumreserven, die sich in deinen Knochen befinden.

Beachte: Die Magnesiumkonzentration im Blut ist abhängig von der Tageszeit und vom Stress. Die ärztliche Untersuchung sollte deshalb auch immer deine Symptome und deine individuellen Risikofaktoren für deinen Magnesiummangel umfassen.

Setze auf magnesiumreiche Lebensmittel

Magnesium braucht den Körper jeden Tag. Er kann es jedoch nicht selbstständig herstellen. Über Nahrungsmittel kannst du Magnesium ganz einfach zu dir nehmen, wenn du Haferflocken, Linsen, Parmesan, Kakao, Spinat oder Samen isst. Besonders viel Magnesium findest du in Nüssen. Kommst du mit Lebensmitteln nicht auf die täglich empfohlene Menge von 300 bis 400 Gramm, kannst du den Mineralstoff auch als Nahrungsergänzungsmittel zu dir nehmen.

Das solltest du tun, wenn sich die Symptome nicht bessern

Werden die Kopfschmerzen nicht besser, solltest du deinen Arzt nochmal ansprechen. Er kann dir hochwertige Magnesium-Präparate verordnen. Bedenke dabei allerdings, dass sie in der Regel 4 Wochen benötigen, bis sie wirken und deine Magnesiumspeicher wieder aufgefüllt sind.

Magnesium bei Migräne Photo by Andrea Piacquadio on Pexels.com

Ein Gedanke zu „Magnesium bei Migräne – das solltest du wissen

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s